Film über die Situation der Schäfer in NRW

Es gibt immer weniger Schäferinnen und Schäfer in NRW – über die Gründe dafür möchte der Bundesverband der Berufsschäfer die Öffentlichkeit mit einem neuen Imagefilm informieren. Bei der offizielle Filmvorstellung von „Die Schäfer“ in Wesel auf der Schäferei Maik Dünow am 10. Dezember 2014 war auch Horst Becker, Parlamentarischer Staatssekretär im NRW-Naturschutzministerium, mit einem Grußwort vertreten.

Die Geschichte der Schafzucht habe eine lange Tradition und das Schaf spiele für die Menschheit eine bedeutende Rolle, betonte Horst Becker. Schon vor 10.000 Jahren wurde es erstmals domestiziert. Schafe und natürlich Schäferinnen und Schäfer seien untrennbar von der bäuerlichen Agrarkultur und das solle auch so bleiben. Für die Kulturlandschaft und vor allem für bestimmte Bereiche der Landschaftspflege und des Natur- und Artenschutzes seien Schafe unverzichtbar.

Allerdings sei „aktuell die wirtschaftliche Situation der Schafhalter schwierig. Wir verzeichnen sinkende Bestandszahlen, einen zunehmenden Konkurrenzdruck bezüglich der Flächen und vieles Mehr“, gab Horst Becker zu bedenken.

Eine Verbesserung der Bedingungen konnte zuletzt durch das NRW-Naturschutzministerium erreicht werden, indem die Förderung, etwa über das NRW-Programm „Ländlicher Raum“ und die Förderung bedrohter Haus- und Nutztierrassen, verstärkt wurde.

Deshalb, so Becker, könne man deutlich sehen, „wie wichtig uns die Schafhaltung ist. Sie ist ein kleiner aber wichtiger Bestandteil unserer Landwirtschaft. Schafe sorgen für eine Offenhaltung der Landschaft, den Erhalt wertvoller Biotope und der Artenvielfalt.“

Ein Bericht über die Filmvorführung aus der WAZ vom 14.12.2014 ist hier zu lesen: http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-wesel-hamminkeln-und-schermbeck/neuer-imagefilm-will-fuer-den-beruf-des-schaefers-werben-id10134099.html

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