27. Mai 2009:
Flughafenkonzept der Bundesregierung
Becker: Landesregierung bleibt hinter Luftverkehrspolitik des Bundes zurück
Anlässlich des heute vom Bundeskabinett beschlossenen Flughafenkonzeptes der Bundesregierung erklärt Horst Becker, verkehrspolitischer Sprecher:
"Das Flughafenkonzept der Bundesregierung hat nach wie vor keine Antworten für die von Fluglärm belasteten Bürgerinnen und Bürger. Die Großflughäfen Düsseldorf und Köln/Bonn sollen ´bedarfsgerecht weiterentwickelt` werden, obwohl die gesundheitliche Belastung der Anwohnerinnen und Anwohner durch Fluglärm bereits heute ein unzumutbares Maß überschritten hat. Die Bundesregierung unternimmt nichts gegen die massiven Verspätungen von Flügen in den Nachstunden am Flughafen Düsseldorf oder die Zunahme des nächtlichen Lärms am Flughafen Köln/Bonn, wie sich beim Einsatz der besonders lauten MD 11 zeigt.
Immerhin stellt das Flughafenkonzept des Bundes klar, dass Ausbaumaßnahmen zu keinen dauerhaften Betriebssubventionen führen dürfen. Die Landesregierung bleibt hinter diesem Anspruch weit zurück, in dem es den Ausbau der regionalen Flughäfen in NRW fördert. Nimmt man die Aussagen des Konzeptes ernst, dann darf es keinen Ausbau der Flughäfen Dortmund und Münster/Osnabrück geben. Doch am Ende bleibt auch das Flughafenkonzept mangels konkreter Durchgriffsrechte des Bundes nur heiße Luft."  
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