14. Februar 2008:
Streit zwischen Bahn und VRR
Becker: Verkehrsminister Wittke als Vermittler völlig ungeeignet
Zur Aufforderung von Verkehrsminister Oliver Wittke (CDU) an die Deutsche Bahn AG und den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), sich im Streit um ausstehende millionenschwere Zahlungen schnell zu einigen, erklärt Horst Becker MdL, verkehrspolitischer Sprecher:
„Minister Wittke als Schiedsrichter für VRR und Bahn? Eine absurde Vorstellung. Anstatt überflüssige Ratschläge zu geben, sollte sich Verkehrsminister Wittke auf die Beseitigung seiner eigenen Fehlleistungen konzentrieren. Die Abkehr von Verkehrsminister Wittke von der ÖPNV-Vorrangpolitik der Vorgängerregierung hat schließlich dramatische Auswirkungen auf Qualität und Verkehrsangebot bei Bussen und Bahn.
Die erheblichen Mängel beim Zustand der Schieneninfrastruktur und der dringende Ausbaubedarf interessieren den Minister nicht. Hauptursache für Verspätungen und Zugausfälle sind die Engpässe im Knotenbahnhof Köln und Dortmund. Auch hier keinerlei Maßnahmen durch Wittke. Der bemitleidenswerte Zustand vieler Bahnhöfe und Haltepunkte zeigt ebenfalls den dringenden Handlungs- und Investitionsbedarf.
Und im Gegensatz zu Bundesländern wie Schleswig-Holstein und Hessen ist die schwarz-gelbe Landesregierung nicht bereit, die Kürzungen aus den Bundeszuschüssen für den Nahverkehr aus Landesmitteln auszugleichen.“  
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