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AKTUELLES
6. September 2006:

Horst Becker MdL: Erhalt des Forstamtstandortes Eitorf erfreulich


Zusammenlegung der Forstämter weder sachlich noch finanziell sinnvoll

Heute hat NRW-Landwirtschaftminister Uhlenberg (CDU), das Aus für das Forstamt in Bonn verkündet. Dazu erklärt Horst Becker MdL:

"Mit einem lachenden und einem weinenden Auge betrachte ich die Entscheidungen von Landwirtschaftsminister Uhlenberg zur Zusammenlegung von Forstämtern. Ich begrüße außerordentlich, dass es bei der von Herrn Uhlenberg vorgenommenen Zusammenlegung von Standorten zu der positiven Standortentscheidung Eitorf gekommen ist. Wenn denn schon Zusammenlegungen vorgenommen werden, ist es richtig, ein Forstamt im strukturschwachen ländlichen Raum - und dazu gehört Eitorf - zu erhalten. Ich freue mich auch deswegen persönlich, weil damit die Bemühungen des Landrates, der Rhein-Sieg-GRÜNEN und von mir selber Erfolg hatten. Dies war auch deswegen nicht selbstverständlich, weil die eigenmächtigen Aktivitäten des Eitorfer Bürgermeisters Storch (FDP) vorübergehend zu einer hohen Gefährdung des Eitorfer Standortes geführt haben. Insbesondere der Versuch von Herrn Storch, Zuständigkeiten des Forstamtes Waldbröl auf Eitorf übertragen zu lassen, hat zu heftigen Reaktionen geführt und hätte beinahe zur Folge gehabt, dass sich die Lokalpolitikerinnen und Lokalpolitiker aus anderen Forstamtsbezirken mit Erfolg gegen den Standort Eitorf durchgesetzt hätten.

Trotzdem gibt es auch ein weinendes Auge: Landesweit wird die Zahl der Forstämter von derzeit 35 auf 15 reduziert und Forstpersonal drastisch abgebaut. Die Schließung einer derart hohen Zahl von Forstämtern bedeutet in vielen Fällen das Aus der bürgernahen und nachhaltigen Waldwirtschaft und ein erzwungenes Ende der positiven Zusammenarbeit zwischen privaten Waldbesitzern und staatlicher Verwaltung. Angesichts der Entfernungen werden Försterinnen und Förster mehr Zeit im Auto verbringen müssen, als dass sie sich um den Wald kümmern können. Sachlich ist die Auflösung der meisten Forstämter kaum zu begründen, denn dadurch wird in der Regel kein Euro Personal- oder Sachkosten eingespart. Im Gegenteil: Die neuen Großstrukturen werden viel ineffizienter sein, denn Forstwirtschaft findet im Wald und nicht in zentralen Verwaltungseinheiten statt. Förster gehören in den Wald und nicht ins Auto!"


Epidemiologische Studie von Prof. Greiser zum Zusammenhang von Krebserkrankungen und Fluglärm am Flughafen Köln/Bonn


































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